Übersicht über 565 Studien findet kaum Evidenz am Menschen für populäre injizierbare Peptide

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Forschende der UCLA werteten 565 Studien zu sechs Substanzen aus, die für Regeneration und Leistungsfähigkeit vermarktet werden: BPC-157, TB-500, CJC-1295, Ipamorelin, GHK-Cu und das Nicht-Peptid MK-677. Mehr als zwei Drittel der Studien wurden ausschließlich an Tieren durchgeführt, und die wenigen Studien am Menschen waren klein, schlecht kontrolliert und zeigten allenfalls bescheidene Vorteile. Die in The American Journal of Sports Medicine veröffentlichte Übersicht wies zudem auf Sicherheitsbedenken hin, darunter ein bei MK-677 beobachtetes Risiko für Herzinsuffizienz und mögliche Verunreinigungen unregulierter Produkte.

Quellen

  1. 01Peptide Supplements and Their Therapeutic Applications in Sports Medicine(öffnet die Quelle in einem neuen Tab) The American Journal of Sports Medicine
  2. 02With peptide supplements, marketing outpaces the medicine(öffnet die Quelle in einem neuen Tab) UCLA Newsroom

Betroffene Peptide

  1. Nicht zugelassenBPC-157Synthetisches Magen-Pentadecapeptid (Forschungschemikalie)15 Von der WADA verboten
  2. Nicht zugelassenTB-500Fragment von Thymosin beta-4 (Forschungschemikalie)7 Von der WADA verboten
  3. Nicht zugelassenCJC-1295Langwirksames GHRH-Analogon (Forschungspeptid)30 Von der WADA verboten
  4. Nicht zugelassenIpamorelinWachstumshormon-Sekretagogum (Agonist am Ghrelin-Rezeptor)5 Von der WADA verboten
  5. Kosmetischer WirkstoffGHK-CuKupferbindendes Tripeptid (kosmetischer Wirkstoff)3